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Berührung beruhigt

in Allgemein 11. April 2019

Berührung beruhigt – Craniosacrale Therapie

 

Die achtsame Berührung der Craniosacralen Therapie führt in tiefe Entspannung und Erfahrung von Geborgenheit. Diese mit der Osteopathie verwandte Körpertherapie fördert die Selbstheilungskräfte in der körperlichen, emotionalen und psychischen Ganzheit des Menschen.

Bezugspunkte sind die Knochen (cranium-Schädel, sacrum-Kreuzbein), das Bindegewebe und das Nervensystem mit den innewohnenden rhythmischen Bewegungen.

Die Craniosacrale Therapie ist system- und ressourcenbezogen und weniger symptomorientiert. So verbinde ich das Anliegen der Eltern und ihre Fragen zur Behandlung gerne mit einer ersten Craniobehandlung der Bezugsperson.
In der Behandlung von Kindern erleichtert die Achtsame Präsenz mit Berührung und Worten das Erfahren eines „sicheren Raumes“ für das Kind und die Eltern, die in der Regel dabei sind.

Als Therapeutin  gebe ich Zeit zur Orientierung. Ich spreche das Kind direkt an und vergewissere mich, ob ich es berühren darf. Der Prozess von Kontakt und achtsamer Berührung geschieht auf dem Schoss der Bezugsperson, auf der Liege oder auf der Matte.  Häufig zeigt das Kind mir, wo und wie es berührt werden mag.  Die Kontaktaufnahme z.B. an den Füßen stärkt seine Ressourcen.

Bei Schlafstörungen unterstützen die Berührungen am Zwerchfell und Bauchraum die vegetative Selbstregulation im Bereich des Atems, der Leber und der Verdauung. Wenn es Geburtskomplikationen gab, beeinträchtigen diese häufig noch lange den Rhythmus von Atem, Schlaf und Verdauung. Der Kontakt mit dem empfindsamen Bauchnabel unterstützt die Themen von Genährt-werden, von Geborgenheit und Ur-Verbindung. Die Berührungen des Kopfes, der Halswirbelsäule und damit der Hirnnerven und des gesamten cranialen Systems unterstützen Dekompression und feine Motilität. Es geschieht Gewebeentspannung, Ausgleich  im vegetativen System und in der Aufmerksamkeitsregulation. Ich begleite mit Worten das Kind und die Eltern in der Wahrnehmung und im verbalen und nonverbalen Ausdruck der Gefühle mit schwierigen Lebensthemen und vertiefe sichere Bindung.

Marie Wortberg

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